Das gesamte IROC Team wünscht Ihnen besinnliche und harmonische Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Die Augenklinik ist vom 22. Dezember bis zum 2. Januar geschlossen.
Wir freuen uns, Sie im neuen Jahr wieder bei uns begrüssen zu dürfen.

Keratokonus / CXL

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Keratokonus – eine progressive Hornhauterkrankung

Unter der Augenkrankheit Keratokonus versteht man die fortschreitende Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut des Auges. Meist beginnt die Krankheit einseitig, das Partnerauge ist in der Regel mitbetroffen. Die Betroffenen werden oft kurzsichtig und statistisch gesehen sind bei uns Männer doppelt so oft betroffen wie Frauen, wobei der Keratokonus in unserer Bevölkerung bei einem von 2.000 Menschen auftritt. Die bislang einzige Therapie des Keratokonus bestand darin, die erkrankte Hornhaut zu entfernen und durch eine Spender-Hornhaut zu ersetzen (Hornhaut-Transplantation). Eine solche Operation ist jedoch eine Organverpflanzung mit den damit verbundenen Risiken und Komplikationen. Ein angemessenes Sehvermögen wird durch diese Variante erst ca. 2 Jahre nach der Operation erreicht.

Ein moderneres und komplikationsärmeres Vorgehen stellt heutzutage das UV-Riboflavin-Crosslinking der Hornhaut dar, zu dessen Entwicklung die Forschungsabteilung des IROC Augenzentrums immer noch maßgeblich beiträgt. In der Medizin versteht man unter Crosslinking eine Erhöhung von Querverbindungen zwischen den Fasern eines Gewebes. Dies ist vergleichbar mit einem Netz, das zusätzliche Verstrebungen erhält und dadurch mechanisch stabiler wird. Das Crosslinking der Hornhaut wird durch eine Kombination von UV-Bestrahlung und Riboflavin Augentropfen (Vitamin B2) erreicht. Primäres Ziel der Operation ist es, die Verwölbung der Hornhaut zu stabilisieren, die gegenwärtige Form also "einzufrieren".

In etwa 40% der behandelten Augen kommt es sogar zu einer geringen Zurückbildung des Konus (Regression). Sollte später aus irgendwelchen Gründen eine Hornhautverpflanzung notwendig werden, so kann diese jederzeit durchgeführt werden.



Customized Crosslinking

Weiterentwicklungen in den letzten 5 Jahren in der Technologie des Crosslinkings haben das Customized Crosslinking hervorgebracht, eine Technik bei der die Therapie auf das zu behandelnde Auge zugeschnitten ist. Diese Variante des Crosslinkings ist sicherer als die bisherigen Verfahren, da eine kleinere Wundfläche gesetzt wird und die Heilungsdauer wesentlich verkürzt ist. Kürzlich publizierte Studien zeigten, dass neben der erhöhten Sicherheit auch eine deutlich verbesserte Wirksamkeit vorliegt. Als einzige Klinik in der Schweiz verwendet IROC dieses Verfahren routinemässig.

Hierzu existiert ein Infoblatt im PDF-Format in unserem Downloadbereich, welches Sie unter Broschüren-Download herunterladen können.

Behandlungsablauf

Fragen und Antworten

Was versteht man unter Keratokonus?

Unter Keratokonus versteht man die fortschreitende Ausdünnung und kegelförmige Verwölbung der Hornhaut des Auges. In aller Regel handelt es sich um eine Erbkrankheit.

Bei mir wurde Keratokonus diagnostiziert. Was kann ich tun?

Unser Ärzteteam ist bereit, sich Ihres Falles anzunehmen. Bei einer Voruntersuchung wollen wir uns mit Ihrer Situation vertraut machen und ihnen neben anderen Methoden auch die neue Methode des Cornealen Crosslinkings näher bringen.

Was versteht man unter UV-Riboflavin-Crosslinking der Hornhaut?

Ein Crosslinking der Hornhaut wird durch eine Kombination von UV-Bestrahlung mit Verabreichung von Riboflavin-Augentropfen (Vitamin B2 Abkömmling) erreicht. Die Intensität der UV-Strahlung ist dabei so gewählt, dass hinter der Hornhaut liegende, im Inneren des Auges gelegene Strukturen nicht geschädigt werden.

Warum soll ich mich bei IROC operieren lassen?

Wir besitzen gemeinsam mit der Universitätsaugenklinik Dresden die weltweit längste Erfahrung in dieser Methode und haben die Methode in den letzten Jahren als maßgeblicher Taktgeber auch weiterentwickelt.

Wird meine Krankenkasse die Kosten der Operation übernehmen?

Im Gegensatz zu anderen Ländern (z.B. Italien, Norwegen, z.T. Deutschland) übernehmen die Schweizer Krankenkassen zurzeit noch nicht die Kosten für eine Crosslinking- Operation. Wir haben in Zusammenarbeit mit einem Medizinjuristen die Kosten auf CHF 2'300.- als Pauschale für die Operation festgelegt. Die Kosten für das Crosslinking werden noch nicht von den Krankenkassen übernommen, weil das Crosslinking noch nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten ist. Die Krankenkassen berufen sich darauf, dass die Methode noch nicht allgemein anerkannt ist.

Was sind die Risiken bei einem Crosslinking der Hornhaut?

Die allfälligen Risiken wird der Arzt mit ihnen direkt bei der Voruntersuchung besprechen. Generell sind die Risiken bei dieser Art von Operation minimal, wenn die Vorabklärung sorgfältig durchgeführt wird. Die Komplikationsrate beträgt 1 %.

Wie wird das Auge betäubt?

Am Tage des Crosslinkings wird das Auge nur über anästhesierende Augentropfen betäubt. Die gesamte Operation ist völlig schmerzfrei.

Werde ich nach der Operation Schmerzen haben?

Bei Crosslinking muss die Versiegelungsschicht der Hornhaut, das Epithel, entfernt werden. Die Hornhautnervenenden liegen also offen da und die Schmerzen sind die ersten 48 Stunden nach der Operation zum Teil beträchtlich. Wir werden Sie aber mit genügend Schmerzmedikamenten versorgen.

Soll ich in Begleitung zur Operation kommen?

Es ist von Vorteil, wenn Sie in Begleitung kommen, da Ihr Sehvermögen nach der Operation eingeschränkt sein wird und das Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel unter Umständen ein Risiko darstellt. Sie sollten ebenfalls auf keinen Fall selber ein Auto führen.

Wie lange werde ich arbeitsunfähig sein?

Die Arbeitsunfähigkeit beträgt in der Regel 7 bis 10 Tage.

Gibt es Langzeiterfahrungen?

Bisher wurden Ergebnisse zehnjähriger Erfahrung publiziert, welche keine Langzeitschäden nachweisen konnten. Allerdings haben sich auch nach dieser Zeit noch Verbesserungen gezeigt.

Wie ist das Sehen nach dem Crosslinking?

In der ersten Zeit (1-3 Monate) nach dem Crosslinking sind Sie deutlich lichtempfindlicher (Blendung) und auch das Sehvermögen wird kurzzeitig schlechter. In der Regel kann nach einem Monat wieder die instabile Kontaktlinse getragen werden.

Preise

Femtolaser

CHF 1500.-

Multifokale Linsen

CHF 1900.-

Torische Linsen

CHF 1600.-